Politik

Ruf nach Frieden in Berlin

"Junge Welt" verstanstaltet Rosa-Luxemburg-Konferenz

Plakat des Veranstalters

Plakat des Veranstalters

Berlin.
Als eine der wenigen, um nicht zu sagen des fast einzigen verbliebenen bundesdeutschen Presseorgans veranstaltet die Tageszeitung "Junge Welt" am kommenden Samstag in Berlin eine Friedenskonferenz.
Diese, im Rahmen der alljährlichen Rosa-Luxemburg-Konferenz stattfindende Veranstaltung, steht unter dem diesjährigen Motto „Den dritten Weltkrieg stoppen – jetzt!“.

Traurig, aber leider wahr, dass sich nur noch die „Junge Welt“ dieses aktuellen und der Menschheit überlebensnotwendigen Themas annimmt.
Im gleichen Atemzug aber, die selbstauferlegte Presse- und Journallistengleichschaltung in den öffentlich-rechtlichen und privaten Medien immer mehr zunimmt und den Ruf nach noch mehr und stärkeren Waffen und damit nach noch mehr Zerstörung und Tot in die Welt lauter und lauter ausposaunt.

Daher ist ein solches Podium eine notwendige und lange überfällige Veranstaltung, um auch den Menschen, die millionenfach nach Frieden rufen eine Plattform zu bieten, um nach Friedenslösungen zu suchen, fernab jeglicher Maximalforderungen der jeweiligen Kriegsparteien.

Tagungsort der XXVIII. Internationale Rosa Luxemburg Konferenz ist am 14. Januar 2023 von 10.30 – 20.00 Uhr / Einlass ab 9.30 Uhr, im Tagungshotel Mercure MOA in Berlin-Moabit, Stephanstraße 41, 10559 Berlin.

Auf dem Programm stehen nach Angaben des Veranstalters eine reiche Zahl am Vorträgen u.a. von
Anne Morelli, Historikerin aus Belgien: Kriegspropaganda der NATO ;
Wen Tiejun, ein Ökonom aus der VR China: Entwicklungsmodell China. Wovor hat der Westen Angst?;
Aminata D. Traoré, eine ehemalige Ministerin aus Mali: Folgen der westlichen Kriegspolitik für arme Länder;
Nikolai Platoschkin, Buchautor, Politiker und ehem. Diplomat aus der Russische Föderation: Zur sozialen Lage in Russland;
Jack Rasmus, ein Ökonom aus den USA, Deglobalisierung und der Zwang zum Krieg;
Aleida Guevara, eine Politikerin und Kinderärztin aus Kuba mit einer Grußbotschaft;
Rosa Miriam Elizalde, eine Journalistin ebenfalls aus Kuba, erste Vizepräsidentin des kubanischen Journalistenverbandes, Sozialismus als Voraussetzung für Frieden: Das Beispiel Kuba; und
Mumia Abu-Jamal, politischer Gefangener aus den USA auch mit einer Grußbotschaft, präsentiert von Noelle Hanrahan (Prison Radio)

Ab 18.30 Uhr findet eine Podiumsdiskussion zum Thema »Kämpfen in der Krise«
Der Krieg und die soziale Frage statt. U.a. mit Christin Bernhold, Basisaktivistin (Hamburg), Thilo Nicklas, Gewerkschafter, Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), stellv. Vorsitzender des Bezirksverbands Köln-Bonn, Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete Die Linke und Melina Deymann, Redaktion der Wochenzeitung Unsere Zeit.

Bei einem Jugendpodium können die Besucher unter dem Motto „Inflation trifft Jugend – Widerstand als Antwort“ teilnehmen.

Auch ein umfangreiches Kulturprogramm mit Kunst und Kino, wie auf der Homepage beschrieben, wird geboten.

Selbstverständlich stellen sich im Rahmen der RLK auch verschiedene Friedensorganisationen mit ihren Infoständen vor und stehen für Diskussionen zur Verfügung.

Erstmals ist auch das „Darmstädter Signal – Das kritische Forum für Staatsbürger in Uniform“ mit einem Stand auf der Friedenskonferenz in Berlin vertreten.
Auch die Mansfeller Zeitung ist vor Ort und wird berichten.

Holger Hüttel

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