Politik

DIE LINKE. stellt eigenen Kandidat für Bundespräsidentenwahl

Nicht zum ersten Male stellt damit DIE LINKE. einen Kandidaten/in für das höchte Amt im Lande vor, der nicht aus dem politischen Establishment kommt.

Bild: Bundesgeschäftsstelle DIE LINKE.

Bild: Bundesgeschäftsstelle DIE LINKE.

Berlin.
In knapp einem Monat, am Sonntag den 13. Februar 2022 wählt die Bundesversammlung ohne vorherige Aussprache und geheim den neuen Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland für die nächsten 5 Jahre.

Die große Mehrheit der Bundestagsfraktionen, sowohl der Regierungskoalition wie auch CDU/CSU haben sich für eine 2. Amtszeit des amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ausgesprochen.

Die Partei DIE LINKE. hat und wird trotz der wahrscheinlichen Wahl Steinmeiers einen eigenen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten benennen.

Auf Vorschlag der Parteivorsitzenden Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow, gemeinsam mit dem beiden Fraktionsvorsitzenden Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch wird der Sozialmediziner und Seenotrettungsaktivist Gerhard Trabert vorgeschlagen.

Gerhard Trabert, 65 Jahre alt, von Beruf Arzt ist Gründer des Vereins „Armut und Gesundheit in Deutschland“. Er engagiert sich seit vielen vielen Jahren auf vielfältige Art und Weise, um die sogenannten "Abgehängten" in unserer Gesellschaft. Sei es in den Geflüchtetencamps in Moria auf Lesbos, im fahrenden „Obdachlosenmobil“ oder an vielen anderen sozialen Brennpunkten.

Der politische Aktivist und Sozialarbeiter, wie er sich selbst bezeichnet, möchte genauso, wie die vorschlagende Partei DIE LINKE. mit seiner Kandidatur auf die soziale Schieflage in unserem Land und in Europa, wie auch der Welt aufmerksam machen.

Mit der Gegenkandidatur von Trabert zu Steinmeier lassen sich die politischen Denkansätze in einer „sozialen Marktwirtschaft“ kaum deutlicher machen. Während Steinmeier, unter Gerhard Schröder Kanzleramtsminister als einer der Architekten der Agenda 2010 gilt, steht der Kandidat der Linken für sozialen Ausgleich und Menschlichkeit gegenüber denen, die nicht auf der Sonnenseite unseres Planeten geboren wurden.

Es liegt nun an den 1260 Mitgliedern der Sechzehnte Bundesversammlung (630 Mitgliedern des Deutschen Bundestages und der gleichen Anzahl von Delegierten der Landesparlamente), wer für die nächsten 5 Jahre an der Spitze der Bundesrepublik steht.


weitere Infos:
Mehr über Gerhard Trabert:
Video 1:
www.youtube.com/watch?v=QY-chVJxgHs ,

Video 2:
www.youtube.com/watch?v=7brLL4fNo1E

www.spiegel.de/politik/deutschland/murat-kurnaz-frank-walter-steinmeier-hat-nicht-die-groesse-seinen-fehler-einzugestehen-a-1134391.html

www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/anwalt-bernhard-docke-steinmeier-wollte-kurnaz-nicht-aus-guantanamo-holen-14872950.html

Holger Hüttel

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