Politik

Ausbürgerung durch den Stadtrat Eisleben: Lenin darf vorerst nicht in die Lutherstadt zurück!

Ist die Meinung der Einwohner*Innen in der Lutherstadt nicht gewollt?

Foto einer alten DDR-Postkarte

Foto einer alten DDR-Postkarte

Lutherstadt Eisleben.
Obwohl sich viele Bürgerinnen und Bürger für die Rückkehr des Lenindenkmales in die Lutherstadt Eisleben ausgesprochen hatten, stimmten eine deutliche Mehrheit der Stadträte aus CDU, SPD/Grünen und AfD am Dienstag Abend in ihrer Ratssitzung gegen diese.
Auch gegen die Möglichkeit einer Bürgerbefragung stimmten 22 der 3o anwesenden Stadträte und Stadträtinnen.

Hierzu ein kurzer Kommentar des Einbringers der Ratsvorlage, Herrn Horst Köhler, Fraktion DIE LINKE.:

"Frei nach Dr. Martin Luther?
Bei der Abstimmung über einen Antrag zur Bürgerbefragung verpasste der Stadtrat der Lutherstadt Eisleben seiner Bürgerschaft einen Maulkorb! Sie solle sich nicht dazu äußern können, wie sie über die Zukunft eines ihr geschenkten Denkmals denke. Das Desinteresse an, bzw. die Angst vor dem Befragungsergebnis ist bezeichnend für eine Scheindemokratie. Luthers Anliegen, dem Volk aus Maul zu schauen wurde in schändlicher Weise pervertiert. In seiner Heimatstadt gilt sein bekannter Ausspruch offensichtlich nicht, bzw. nur mit einer kleinen orthographischen Veränderung - bei uns heißt es:
"Dem Volk aufs Maul ge(sc)haut"!"

weiter Info`s:

https://www.mansfeller-zeitung.de/artikel/2021-03/Kehrt-Lenin-nach-Eisleben-zurueck
https://www.mz.de/lokal/eisleben/lenin-gehort-zur-geschichte-eislebens-da-fuhrt-kein-weg-vorbei-1754104
https://www.mz.de/lokal/eisleben/warum-sich-der-eisleber-stadtrat-gegen-das-lenin-denkmal-ausspricht-1754707


Holger Hüttel

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