Kurzmeldungen

Prof. Gerhard Trabert - Kandidat der LINKEN - überzeugt mehr Wahlfrauen und -männer bei Bundespräsidentenwahl

Wahl sonst ohne größere Überraschungen

Berlin.
Selbstverständlich ändern wichtige Themen, in denen es um die einfachen Menschen in unserer Gesellschaft geht, um Würde, um Gerechtigkeit, um Solidarität und Menschlichkeit, um Frieden und Abrüstung, nichts oder kaum etwas am Stimmverhalten der meisten dem Mainstream folgenden Wahlberechtigten in der diesjährigen Bundesversammlung.

Auch wenn das anwesende Klientel der Bundesversammlung kaum Bezug zu den Themen des Mediziners und Sozialarbeiters aus Mainz hatte, hatte trotz alledem die Linke mit 96 Stimmen mehr Stimmen für ihren Kandidaten Gerhard Trabert erringen können, als sie Wahlfrauen und Wahlmänner – es waren für die Linke 71 - in der 17. Bundesversammlung sitzen hatten.
Herzlichen Glückwunsch!!!

In der anschließenden Rede nach seiner Wiederwahl zum alten und neuen 12. Bundespräsidenten hat Frank-Walter Steinmeier (ruhendes SPD-Mitglied) sogar explizit Professor Trabert erwähnt und ihm angeboten, gemeinsam über die Armut in unserem Lande ins Gespräch zu kommen.
Wir werden sehen, wie es einem der Architekten der Agenda 2010 - Steinmeier war in dieser Zeit Kanzleramtsminister unter Kanzler Schröder -, welche den riesigen Niedriglohnsektor erst auf den Weg gebracht hatte und damit Millionen Menschen in die Armut trieb, ob der alte und neue 1. Mann im Staate das Thema wirklich verinnerlicht hat und dem Angebot auch Taten folgen lässt.

Auch wenn kurz nach der erneuten Wahl Steinmeiers, die Rede des alten und neuen Bundespräsidenten - welch Wunder! - alle öffentlich - rechtlichen und privaten Fernsehanstalten von einer großen Rede oder gar seiner bisher größten Rede in der aktuellen üblichen Einheitlichkeit sprachen, sehen es viele Bürgerinnen und Bürger in diesem Lande sicherlich etwas anders.
Vor allem seine mehr als gelobten Ausführungen zu Russland und seinem Präsidenten Putin:
„Lösen Sie die Schlinge um den Hals der Ukraine, suchen Sie mit uns einen Weg, der Frieden in Europa bewahrt.“ zeigt die Unversöhnlichkeit im aktuellen von der Mehrheit in Politik und den Medien forcierten Kurs in Richtung Aufrüstung und Krieg.
Kein Wort von der bedrohlichen Schlinge, welche die NATO um die russische Föderation immer enger zieht. Kein Wort von NATO-Truppenerhöhungen und Waffenlieferungen ins Krisengebiet, kein Ton von Deeskalation, kein Wort der Verständigung auf gleichberechtigter Ebene.

Also alles in allem nach den Worten von Erich Maria Remarque - Im Westen nichts neues!

Holger Hüttel

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