Kultur

Ostersamstag spielte Platon Karataev im Lochwitzer Weidengrund

Lochwitz. Der Lochwitzer Weidengrund wird vielen Mansfeldern bekannt sein. Hier ist die Heimat von Matthias „Matjes“ Augustin, der lange Jahre das Programm im halleschen Objekt 5 verantwortet hat. Dann gibt es noch den Cirkus Lachewitz, der auch hier zu Hause ist.

In Heiligental, fast am Ortsausgang in Richtung Bösenburg biegt man auf die Straße nach Lochwitz. der kleine Gerbstedter Ortsteil befindet sich ganz am Ende dieser Straße. An Veranstaltungstagen weisen Fahnen den Weg zum Weidengrund.

Das Wetter hat es gut gemeint, die Veranstaltung kann auf dem Hof stattfinden. Der Raum mit der Hausbühne wäre auch zu klein. Zu viele Zuschauer haben sich eingefunden.

Platon Karataev – viele hätten da an eine Band aus einem slawischen Land gedacht, doch diese kommt direkt aus Budapest. Der russische Bauer aus Tolstois „Krieg und Frieden“ wurde als Bandname genutzt. Mitglieder der Band sind Czakó-Kuraly Sebestyén, Bradák Soma, Balla Gergely und Sallai László. Nur 2 Songs sind gecovert, alle anderen selbst komponiert.
Geboten wird ein sanfter Indie-Rock in leichter, halliger, melancholischer Stimmung. Aber auch rockige Passagen sind zu hören. Besetzt ist die Band mit Schlagzeug, Bass- E- und Akustikgitarre. Einzelne Songs werden auch leiser, ohne Bass und Schlagzeug vorgetragen.

Einige werden sich sicher fragen, wie es möglich ist, dass eine solche Band sich in das mansfelder Lochwitz verschlägt? Aber das ermöglichen Matjes Kontakte. Platon Karataev hatte Sontag einen Auftritt im Berliner Monarch und legte einfach in Lochwitz einen Zwischstopp ein. Also das nächste Konzert in Lochwitz kommt bestimmt. Infos dazu im Netz unter www.lochwitz.de/.


Hans-Jürgen Paasch

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