Kurzmeldungen

Die "Dürreopfer"

Katastrophe hausgemacht?!

Aseleben. Ich schlendere fast jeden Tag durch die Flur meiner Heimatgemeinde. Da ist der Kopf frei und lässt das Beobachtete durch die Windungen sausen, dass die Relais knacken. In den letzten 22 Jahren, in denen ich hier wohne ist die Tendenz sichtbar, dass die Äcker wachsen, aber dadurch Nichts besser wird. Zuerst fielen die sogenannten „Schutzstreifen“ dem Pflug zum Opfer, dann waren die Büsche und z.T. Bäume der Feldwege dran. Das erinnert mich vom Aussehen her immer mehr an eine Kasachische Steppe. Kein schöner Anblick! Kein Klatschmohn, Distel, Wegerich... oder gar ein Bodenbrüter hat eine Chance. Gestern sah ich, dass jetzt auch schon die geschotterten Feldwege schrittweise dran sind, Acker zu werden. Der Pflug hat schon mit der Arbeit begonnen.

Nun ist allerorten in den Zeitungen zu lesen, wie sehr unsere Ackerbauern von der Dürre getroffen werden – bis ins Mark oder besser in ihr Portemonnaie. Man könnte ja gehässig sein und nicht ganz zu Unrecht sagen: dann trifft es auch mal Jemand, der nicht ganz unschuldig ist an der Situation. Die eigentliche Misere ist die, dass die aktuelle Politik der EU und insbesondere der Bundesrepublik solch ein Verhalten noch honoriert. Statt die zu belohnen, die wie ein echter Bauer ehemals auf die Erhaltung der natürlichen Grundlagen seiner Existenz achten, wird der belohnt, der seine Ackerfläche ausdehnt, ohne Boden und Flora zu schützen und durch allerlei Chemie die auch für ihn dringend benötigte Fauna totspritzt, um seine Produktion zu steigern. Zu kurz gedacht.
Insofern ist die EU-Förderpolitik, die kurzsichtige Gewinnorientierung an der Misere der Bauern Schuld. Sie sollten sich lieber gegen diese kurzsichtige Politik ihrer Verbandschefs und der Regierenden in BRD und EU wenden, als weiter am Ast zu sägen, auf dem sie letztlich auch sitzen. Nur leider sitzen wir alle mit auf dem gleichen Ast. Auch wir sollten uns also dagegen wehren.


Bernd Uschmann

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